Mit meinem Laptop im Gepäck fuhr ich wieder Richtung Heimat.
Auf dem Rückweg fuhr ich alles andere als benzinsparend.
Nur gut, dass ich jetzt nicht mehr tanken musste, da ich das während
dem Zeitüberschuss der Hinfahrt kurz vor der Ortschaft erledigt hatte.
Ich rauschte mit Vollgas nach Hause und machte nur noch einen Stop.
Es war ein wirklich interessantes Erlebnis mal so 740 km zu fahren um seine
neue Liebe in Besitz zu nehmen.
Zurück in der Heimat tat mir der Arsch und der Rücken wirklich etwas
weh vom vielen Sitzen.
Nachdem ich mich auf der Compaqseite durchgewühlt und alle Treiber herunter
geladen hatte, - ich liebe DSL - beschloss ich etwas früher mein Bettchen
aufzusuchen, weil ich ziemlich müde war und ich mein Notebook am nächsten
Tag auch noch genießen und drücken wollte.
Jetzt ist mir der Kult der Deutschen um ihre Autos auch etwas verständlicher,
nachdem ich mir selber einen Gegenstand gekauft habe, der für mich jetzt
schon kult ist.
Nachtrag:
Das Laptop gibt es heute noch. Die komplette Heatpipe musste
ich einmal auswechseln, weil der Lüfter defekt war. Ich glaube ich habe
noch nie in meinem Leben so viele kleine Schrauben auf einem Haufen gesehen;
es waren mehr als fünfzig.
Nachdem ich mich mit einen Freund durch die Innereien des Laptops gefummelt
hatte, funktionierte es wieder tadellos.
Und oh Wunder, es war keine Schraube übrig geblieben ;-)