Er war sehr freundlich und bot mir sofort eine Tasse Kaffee an.
Wir starteten das Laptop.
Ich konnte gar nichts auf dem Display erkennen.
"Warten sie ich mach etwas dunkel!"
Seine Wohnung richtete er gerade ein und manche Möbelstück standen etwas zufällig herum.

Der Check:

Es war dunkler im Raum und siehe an, da leuchtete XP in seiner bunten Farbenpracht.
Wie gut, dass ich keine Ahnung davon hatte... hm
Ich hatte mir eine Checkliste geschrieben auf was ich alles achten wollte.
Oh, Gott! Entweder es funktionierte nicht oder ich hatte Anfangsschwierigkeiten mit XP - auch wenn ich es im Nachhinein nicht verstehe, weil die meisten Sachen genauso sind wie bei 2000, aber mich verwunderte schon mal, dass nichts auf dem Desktop lag- er legte eine Cd ein und....
Wau, der Klang war wirklich super!
Ich legte meine mitgebrachte DVD ein.
Verdammt was war denn das? Alles ruckelte ... na ja ihm fehlt wohl der richtige Treiber
Ich nahm die DVD wieder heraus, weil es nichts brachte.
Der Mann kramte sämtliche Zubehörteile aus einem Glasschrank nicht weit von dem Tisch an dem ich saß.
Wir unterhielten uns über das Laptop und seine Erfahrung damit.
Er kannte sich noch weniger aus als ich, weil er das Laptop nur einem Freund abgekauft hatte.
Prima!

Smalltalk:

Dann unterhielten wir uns über seine Wohnung. Er war erst vor kurzem umgezogen, weil sein Vermieter die alte Wohnung selbst beansprucht hatte.
Der Mann gab mir alle Unterlagen, Kabel, etc. und eine schöne große Laptoptaschen.
Cool, mit dem hatte ich überhaupt nicht gerechnet und das stand auch nicht bei der Auktion dabei.
Ich zählte ihm das Geld scheinchenweise vor. Er starrte etwas abwesend auf das Geld und erzählte mir dann, dass er in dieser Wohnung eine hohe Ablöse für die Kücheneinrichtung zahlen musste.
Er brauchte jeden Pfennig wie er sagte .... jeden Cent klingt komisch.
Mit einem Funkeln in den Augen zählte er das Geld nach.
Nun ja, waren auch ziemlich viele Scheine, weil ich die meisten aus dem Geldautomaten gezogen hatte und es sah fast wie ein halber Lottogewinn aus, nur dass die Scheinchen eben etwas kleiner waren.
Ich stopfte alles in die geräumige und gepolsterte Tasche.
Er zeigte mir noch den Rest seiner Wohnung.
Im Schlafzimmer baute er einen Ankleideraum, indem er mit einer eingezogen Holzwand seinem Schlafzimmer ein Drittel abzwackte.
Fand ich auch sehr beeindruckend, dass man in seiner Freizeit noch so handwerkliche Perfektion an den Tag legen will.
Nun, bei Gelegenheit mauer ich mir einen Schornstein in meine Hütte. Ein Kachelofen wäre auch nicht schlecht.
Ich verabschiedete mich und als er mich nach unten begleitete - die Wohnung war im ersten Stock- erzählte er mir, dass ihn das Geländer störte und er einen anderen Handlauf wollte.
Irgendwas aus Holz meinte er.

 

 

 

Teil 4