Vorwort:

Das Erlebnis ist jetzt schon eine Weile her und es hat sich einiges getan. Es ist noch schneller geworden und die Preise sind gesunken. Volumen- und Zeittarife rechnen sich bei den günstigen Flatrates gar nicht mehr. Bei einer Flat kann man so lange online bleiben und so viel Transfer haben wie man will. Eine DSL Flat bekommt man jetzt bei gmx für 5 €. Andere Anbieter wären z.B. 1&1 , arcor für 7 € bzw. 10 €. Bei dslweb gibt es eine kleine Übersicht.
Die Geschwindigkeit geht von 1 mbit/s bis 6 mbit/s. Wobei es auch noch schneller wird, was dem Privatkunden allerdings wenig Nutzen bringt, es sei denn eine WG wird verkabelt. Soviel ich gehört habe ist es jetzt erlaubt, dass man sich den DSL Anschluss zu nicht kommerziellen Zwecken teilen darf.
Den Anbieter wählt man am Besten nach dem Kriterium aus ob man eine Bereitstellungsgebühr zahlen muss oder nicht.

Kosten:

Die monatlichen Kosten berechnen sich aus Tarif und Grundgebühr. Bei 1 mbit/ und flat von 1&1 wären das 16,99 + 9,99 oder 6,99 = 26,98 € oder 23,98 €.
Noch muss man bei den meisten Anbietern einen Telefonanschluss haben und DSL ohne Telefonanschluss ist nur vereinzelt vorhanden, was sich allerdings in Zukunft ändern wird. Das ist dann interessant für den Bereich VoIP.
Mit jeder Bestellung kann man Hardware kaufen was von den einzelnen Wünschen abhängt. Für einen Router/Telefonanlage mit der man VoIP nutzen kann muss man noch 29,99 € + 9,99 € Versandt zahlen. Die Bereitstellungsgebühr kostet 99,95 €.

Der Anruf:

Im Dezember 01 bekam ich spät abends einen Anruf. Etwas überrascht stellte ich fest, dass es sich um die Telekom handelte.
Und nun, wer kennt sie nicht die schöne Werbung mit dem Blondschopf!
Ich relativierte mein Interesse:
"Nein, momentan habe ich ein geringes Interesse, weil meine Onlinekosten noch keine 50.- DM erreichen." - damals gab es noch DM ;-)
Okay jetzt legte er richtig los und rechnete mir vor was mich alles kosten würde und ich hörte genauer hin, weil ich bis dahin, ein gutes oder schlechtes Halbwissen hatte.
"Okay hört sich alles gut an! Sie können mir Unterlagen schicken."
So beendete ich dann das Gespräch.
Von nun an konnte man behaupten, dass ich etwas vom DSL Fieber befallen war.
Ich fragte bei meinen Bekannten nach, welche Erfahrungen sie bis dahin mit dem schnellen Anschluss gemacht hatten.
Es hört sich ziemlich schön an, wenn man bis zu 12 mal schneller Surfen kann.

 

Teil 1