Er fühlte ihre Hand die sich langsam um seinen Hals schloss.
"Hey, das solltest du nicht machen, ich bin gerade am Fahren!"
"Verdammt, dann halt an!" sagte sie in lautem Ton.
Sebastian hielt am Straßenrand, sog den Zündschlüssel heraus und verließ sein Auto. Er machte seine Autotüre zu und stelle sich vor sein Auto an den Straßenrand.
Die Frau kam auch heraus und ging hinten um das Auto herum. Jetzt stand sie vor ihm mitten in der Straße.
"Was machst du wenn ein Auto kommt? Würdest du mich retten oder wärst du dann endlich glücklich, dass du mich lost bist?"
Sebastian sah sie streng an, wie ein kleines Kind das ungezogen war.
"Wisch mir bitte den Strich von meiner Backe, dann lassen wir es auf sich beruhen!"
"Was! Das ist doch typisch Mann. Den Problemen aus dem Weg gehen, wo es nur geht! Ich bleib hier stehen, auch wenn ein Auto kommt, solange du mir nicht sagst von wem der Lippenstift ist."
Ihr dünnest Kleid wellte sich leicht im Wind. Die Frau fröstelte und schlang die Arme um sich. Durch den Stoff schimmerte ihr schön geformter Körper.
Sebastian kramte ein Taschentuch hervor und steckte es ihr hin.
"Bitte putz es weg und benimm dich mal wie eine Frau, wir sind doch nicht im Kindergarten!"
"Was! Spinnst du! Gib mir eine Antwort."
"Was willst du hören?" Der Mann putze sich den Lippenstift von seinem Gesicht.
"Die Wahrheit verdammt!" bestimmend stemmte sie ihre Hände in die Hüfte.
"Die Wahrheit ist nur eine weitere Lüge!" Er blicke in den Seitenspiegel und kontrolliert ob er alles abgewischt hatte.
"Ich will es wissen!"
"Wie lange kennen wir uns?"
"Seit drei Tagen."
"Und wie viel der Zeit habe ich mit dir verbracht? Außerdem, wo soll da noch Energie bei mir für andere Frauen sein."
Johanna lächelte, warf den Lippenstift über die Schulter und ging auf Sebastian zu.
Sie küsste ihn.
"Der war aber teuer!"
"Was?" Sie boxte ihm in die Seite und funkelte ihn böse an.






Teil 22