"Oh ... du gemeiner Schuft!" knurrte sie.
Die Frau fuhr auf und warf Sebastian um, der auf dem Bettrand saß.
Sie lag auf ihm und hielt seine Arme fest.
"Warum bist du so gemein zu mir. Hätte ich einen Strick und ein
Tuch dann würde ich dich fesseln und knebeln!"
"Hm ... interessanter Gedanke!" er blickte sie herausfordernd an
Sie gab ihm wieder einen Klaps auf den Bauch, aber diesmal war er nicht ganz
so zärtlich.
Sebastian wollte sie zur Seite drehen, aber Johanna machte sich schwer und
drückte ihn mit aller Kraft nach unten.
"Was muss ich machen, dass du mich wieder freilässt?"
"Du musst mich küssen und dann ... mit mir duschen und ... dann
habe ich trotzdem noch einen Wunsch frei!"
"Okay fangen wir mit dem Kuss an!"
Johanna krabbelte höher und senkte langsam ihren Kopf.
"Versprichst du mir für mich immer da zu sein?" fragte sie
"Ich denke du wolltest mich küssen!"
Sanft drückte sie ihre Lippen auf seinen Mund und küsste ihn lang
und innig.
Nachdem die Frau noch etwas auf seiner Brust liegend ihre restlichen Tränen
abgetrocknet hatte, stand er auf, nahm sie bei der Hand und zog sie mit ins
Bad.
"Hallo mein Morgenstern!"
"Aua!"
"Oh, bist du wehleidig!"
"Wenn ich schlafe, dann bin ich sensibler als fünf Frauen auf einem
Haufen."
Johanna streichelte sanft über seine Nase, die sie zuvor leicht gezwickt
hatte.
"Das finde ich jetzt sehr viel angenehmer."
"Was machen wir heute? Sollen wir den ganzen Tag im Bett liegen?"
fragte sie mit einem verschmitztem Grinsen auf den Lippen.
"Ist das dein Wunsch?"
"Mitunter. Ich wünsche mir zu erst, dass aus einem Wunsch 10 werden
und wenn ich dann nur noch einen habe, dann will ich wieder 10 Wünsche
haben."
"Dann hast du unendlich viele Wünsche! Ist das nicht ein bisschen
viel für ein kleines Mädchen?" er forderte sie heraus.
"Ich ein kleines Mädchen?"
Die nackte Frau setzte sich auf seinen Oberkörper.