"Magst du Alkohol?"
Johanna sah ihn verträumt an. Sie schüttelte den Kopf.
"Du bist meine Droge!" flüsterte sie leise
"Hier gibt es Pflaumenwein .... warm!" er sah sie auffordernd an.
Die Frau schüttelte den Kopf.
"Probier doch mal! Schmeckt wirklich lecker!"
"Man könnte meinen, dass du mich abfüllen willst! Willst du
mir was beichten oder mit mir sonst was anstellen?" Johanna zog ihre
Augenbrauen hoch.
"Was willst du denn noch? Ich übernachte doch heute schon bei dir!"
fügte sie noch an.
"Da bin ich mir noch nicht so sicher! Außerdem habe ich noch nicht
zugesagt!" sagte er mit einem Grinsen auf den Lippen.
"Ach bitte, Bastel!" sie spitzte ihre Lippen zu einer Schnute und
blinzelte ihn an.
"Probier doch mal den Pflaumenwein. Wenn er dir nicht schmeckt, dann
kannst du ihn stehen lassen."
"Okay, wenn ich bei dir übernachten darf und einen Wunsch frei habe!"
sie beugte sich über den Tisch und öffnete ihre Augen ganz weit.
"Einen Wunsch? ..." er strich durch ihre blonden Haare, "eigentlich
habe ich einen Wusch frei, du bist doch ein Engel!"
"Süß ich bin ein Engel. Dafür bekommst du einen Kuss!"
Sie hopste auf und ging schnell um den Tisch. Johanna stütze sich auf
dem Tisch ab und beugte sich zu ihm hinunter. Sie küsste ihn.
"Du schmeckst nach Vanilleeis mit Himbeeren."
"Wirklich ... sehr schmeichelhaft!" er bedankte sich.
"Einen Wein?"
"Einen Wunsch und eine Nacht?"
"Okay!"
Johanna schmeckte der Wein sehr gut und am Schluss trank jeder von ihnen 3
Gläser.
Nachdem sie noch etwas die Lampen, das Aquarium und die Nase des anderen betracht
hatten verließen sie den Chinesen, wobei sich seine schöne Begleitung
an ihn schmiegte, als sei Sebastian ihr Pelzmantel in kalten Wintertagen.