Sebastian setzte sich auf die Bettkante und sah der Frau zu wie sie sich auf dem Bett räkelte.
Johanna krabbelte zu ihm und legte ihren Kopf auf seinen Schoß. Sie blickte in seine Augen.
"Küss mich!" flüsterte sie
"Machst du das mit jedem?"
"Was denn?" ihre Stimme überschlug sich etwas.
"Das eben!"
"Ich versteh nicht."
"Ich meine, du gehst mit mir um, als wenn wir uns schon eine Ewigkeit kennen würden. Ohne Scheu oder ... was auch immer."
"Hm ... so bin ich eben. Wenn mir jemand gefällt, dann bin ich eben anhänglich wie ein Honigbrot."
"Wie ein Honigbrot?" er sah sie fragend an.
Johanna streckte ihre Hand aus und wollte ihm an der Nase ziehen, aber er kam ihr zuvor und fing ihre Hand mit der seinen ab.
"Hast du dich schon einmal in ein Honigbrot gesetzt?" fragte sie
"Nein!"
"So, das klebt nämlich nicht gerade wenig. Verstehst du!"
"Ja, ich denke schon. Gefall ich dir?"
Sein Gast seufzte und sah ihn mit noch verträumteren Augen an, als vorhin an seiner Wohnungstür.
"Mh ...." sie nickte.
"Warte bin gleich wieder da, ich muss mich nur noch selber duschen."
Er brauchte ähnlich kurz wie sie für den Akt der Reinigung. Mit einer Short bekleidet kam er zurück in sein Schlafzimmer. Johanna saß im Bett und lehnte mit ihrem Rücken an der Wand. Mit interessiertem Blick wanderten ihre Augen über seinen leicht muskulösen Oberkörper.
"Schläfst du mit offenem Fenster?"
"Manchmal."
Sebastian schlug die Bettdecke auf und legte sich in sein Bett. Sie kroch auf die andere Seite des Betts und schlüpfte unter die Decke.
"Du sag mal, stört es dich, wenn ich den Morgenmantel ausziehe." fragte sie beiläufig.
Er schluckte und da war es wieder, das etwas mulmige Gefühl in seinem Bauch.
Diese schöne, vorlaute Frau, hatte keine Hemmungen in sein Bett zu steigen, um sich dann vollkommen zu entblößen, währenddessen sie mit ihm flirtete, dass sich die Balken bogen.
"Darf ich. Sind ja fast 4 Nummern zu groß und der ist nicht so angenehm zum Schlafen."
"Meinetwegen, wenn du auf deiner Seite bleibst!"



Teil 10