"Darf ich bei dir übernachten?" sie wollte wieder aufstehen
"Bleib doch mal sitzen!" er drückte sie wieder auf ihren Stuhl und nahm ihr erneut gegenüber Platz.
Sie legte ihren Kopf schief und schaute ihn mit großen Augen an, fast wie eine Tochter, die ihren Vater nach ein bisschen Geld fürs Kino anbettelte.
"Dafür dass du weiterradeln wolltest bist du jetzt ganz schön anhänglich!"
Die hübsche Frau in dem viel zu großen Bademantel seufzte.
"Frauenschwarm ...!" flüsterte sie leise und strahlte ihn an
"Wenn du meinst!"
"Ja, schon ein bisschen."
"Willst du Salat?"
"Nö ..." sie schüttelte den Kopf und ihre blonden Haare, die langsam trockneten wellten sich über den Morgenmantel
"Willst du hier essen?" er sah sie an.
"Darf ich bei dir übernachten?" sie erhob sich und kam auf ihn zu.
"Ich dachte du hast Hunger!"
"Ich bin mir nicht mehr sicher auf was." murmelte sie fast unhörbar.
Johanna streckte ihre Hand aus und streichelte durch seine Haare.
"Deine Haare gefallen mir." Sie beugte sich nach vorne und roch an seinen Haaren.
Der Ausschnitt des Morgenmantels wurde größer und ihr Duft strömte ihm direkt ins Gesicht.
"Weißt du dass deine Haare wunderbar riechen!" sie küsste ihn auf die Wange
"Ich find dich total lecker! Darf ich mir das Abendessen eigentlich noch immer raussuchen?" flüsterte sie in sein Ohr.
"Danke, ich fühl mich geschmeichelt. Allerdings verspüre ich einen Hunger, der vielleicht etwas höher liegt als der deine ... ups" er zuckte mit den Schultern.
"War nicht so gemeint ist mir nur so raus gerutscht ..."
"Macht nichts." Sie lächelte ihn an
"Du kannst ruhig essen ich schau dir dabei zu!"
"Nur zuschauen ... das reicht dir?"


 

Teil 8