"Was?"
"Johanna eben. Wie du Sebastian heißt so heiße ich Johanna."
"Was hat das mit E zu tun?"
"Habe ich gesagt, dass in meinem Namen ein E ist?"
"Wie alt bist du?"
"24!"
"Ist das ein Alter in dem man kleinen, frechen Mädchen den Hintern versohlen darf?" sagte er während er ihre Arme ergriff.
Die Frau schüttelte den Kopf und musste lachen.
Johanna hielt seine Hand fest.
"Bin ich dir zu aufmüpfig?" sie sah ihm tief in die Augen
Langsam entzog er sich ihrer Hand und öffnete den Deckel der Pfanne um das Gemüse zu würzen.
Der Glasdeckel verbreitete ein helles Klingen, als dieser die Pfanne wieder abdeckte.
Sebastian setzte sich auch an den Tisch.
"Aufmüpfig? Was ist das?" fragte er
Johanna zuckte mit den Schultern.
"Sag's du mir!"
"Aufmüpfig ist für mich eine kindliche Eigenschaft. Ich finde sie eigentlich auch nicht schlecht, weil sie gut ist um einen kritischen Verstand zu entwickeln. Außerdem, passt es gut zu deiner Stupsnase!" er lehnte sich zurück
"Gefällt dir etwa meine Nase nicht?" sie befingerte ihre Nase und verzog dabei ihren Mund
"Alles okay damit. Ich finde sie richtig süß." Er grinste sie an
"Oh..." sie errötete nur unmerklich an den Wangen
"Was findest du sonst noch süß an mir?" erkundigte sie sich neugierig während sie sich auf dem Tisch nach vorne beugte.
Sebastian legte seine Stirne in Falten und musterte seinen Gast. Johanna hatte ein fast kindliches Gesicht, das durch die Stupsnase mit den Sommersprossen verstärkt wurde.
"Ich weiß nicht."
"Oh ...! Bitte mach mir noch ein Kompliment!" sie beugte sich noch weiter über den Tisch und griff nach seinen Armen.
"Und dann? ... dann willst du bei mir übernachten, oder?" fragte er direkt
"Nö ... ich fahre liebend gerne mit einem Morgenmantel, der mir fünf Nummern. zu groß ist, mit meinem Rad durch die dunkle Nacht!"
"Hast du kein Licht an deinem Rad?" Sebastian stand auf und holte die Reisbeutel aus dem Wasser. Er schaltete die Platten aus.

 

 

Teil 7