Laura musste grinsen als sie zu Maria hinüber schielte,
die Marks Ärmel hochkrempelte.
"Sollen wir die Seiten tauschen, damit du den linken Ärmel auch
noch hoch rollen kannst."
Mark drückte die Hand seiner Freundin sanft, als wollte er sie höflich
zum Schweigen bringen.
"Gerne."
Die Frauen tauschten. Marie krempelte den Linken hoch. Mark spürte die
Berührungen die zart, wie die einer Krankenschwester waren, die einem
Brandopfer die Kleidung vom Körper löste. Es schauerte ihm, weil
er es jetzt mehr genoss als, die Hand zu seiner rechten.
Laura tupfte ihrem Freund mit einem parfümierten Taschentuch, die Schweißperlen
von der Stirn.
"Marie. Was würdest du sagen, wenn ich dir Mark schenken würde."
Marie ließ erschrocken von Mark ab, wie ein Kind, das beim Naschen von
seiner Mutter überrascht wurde. Mark sah streng in das verschmitzte Gesicht
von Laura.
"Komm! Hak dich, wieder bei meinem Freund ein. Ich seh doch, dass es
ihm gefällt."
Vorsichtig näherte sich Marie Mark wieder, der ihr seien Arm wohlwollend
reichte.
Ein wenig spöttisch betrachtete Laura die zwei aus den Augenwinkeln,
die wie zwei verliebte Kinder miteinander umgingen.
"Brauchst du eigentlich neue Schuhe?"
"Nein. Ich habe noch Sandalen, die mir dein Vater geschenkt hat."
Die zierliche Frau schmiegte sich an Mark.
"Und du Mark?"
"Nein."
"Immer wenn ich hier in der Stadt bin und die schlechte Luft rieche,
dann bekomme ich Hunger. Glaubst du, dass ich etwas essen darf. Ich glaub
nämlich, dass ich hinten zu dick werde."
"Ach nein Laura . Ich hätte gerne deine Rundungen. Ich würde
gern so aussehen wie du."