"Wie war ihr Name?"
"Janzekovic."
"Herr Janzekovic, sie waren zwei Wochen bei uns. Wie hat es ihnen gefallen?"
Der Hoteleigentümer blätterte im Gästebuch und fragte, als
hätte es vorhin den Zwischenfall nicht gegeben.
"Gut." antwortete der andere trocken.
"Hier, ihre Rechnung Herr Janzekovic."
Der Mann sah zweimal auf den Zettel, dann in seinen Geldbeute. Diesmal wurde
sein Kopf nicht aus Zorn, sondern aus Verlegenheit rot. Er starrte noch einmal
auf die Rechnung.
"Ich hab nicht soviel." seine Stimme klang jetzt ganz klein, wie
das Piepsen einer Maus.
"Nicht soviel! Wie viel haben sie denn?" fragte der freundliche
Gastwirt, ruhig wie immer.
"Es reicht für die Hälfte."
"Für die Hälfte. Was soll ich ihrer Meinung nach tun?"
Der Schultern zuckte die Achseln.
"Haben sie vor, wieder zu kommen?"
Wieder ein Schulterzucken.
"Geben sie mir das Geld das sie haben und das andere können sie
mir geben, wenn sie wiederkommen sollten."
Sich auf das Freundlichste verabschiedend, verließ Herr Kohler das Hotel
mit seinem Gepäck.
"Hallo. Du hast so ein spöttisches Lächeln auf den Lippen.
Stimmt etwas mit mir nicht?"
"Ach, mit dir ist alles in Ordnung. Du bist schön wie immer.
Laura lächelte geschmeichelt und griff nach der Hand eines älteren
Mannes, der diese Nähe schätzte.
"Ich hatte einen Gast. Er war anstrengend."
Die Augen von Laura blitzten.
"Soll ich dich aufmuntern."
"Deine Anwesenheit bedeutet mir viel. Welch eine schöne Frau, möchte
noch ihr Leben mit einem alten Mann teilen, wie ich es bin."
Energisch zog die schöne Frau an dem Arm des immer geduldigen Herrn und
schüttelte dabei den Kopf.
"Hör auf! So schnell verlasse ich dich nicht."