Geduldig trocknete er sie ab. Vor ihr kniend, die Beine, und
den Unterleib, und dann aufrecht ihren Oberkörper und die Haare. Mit
der Arbeit ihres Freundes zufrieden, nickte sie.
Mark legte das Handtuch auf den Mantel und verließ das Badezimmer mit
hängenden Schultern.
Sie nahm das Handtuch und eilte ihm nach.
"Warte, du bist doch selber noch nass."
Jetzt kniete die Frau, die nur ein Handtuch um der Hüfte trug, vor ihm
und trocknete seine Beine.
Laura streichelte Marks Füße und küsste sie dann. Die Frau
legte ihren Kopf zur Seite und blickte mit den sanftesten braunen Augen zu
ihrem Freund empor.
"Ich liebe dich so schrecklich." flüsterte sie.
Sie richtete sich langsam auf, wobei sie das Gesagte ständig wiederholte.
Jetzt waren beide auf gleicher Höhe. Das Handtuch fiel zu Boden. Wortlos
bewegte sie ihre Lippen, um im nächsten Augenblick ihn leidenschaftlich
zu küssen. Ihre Hände wühlten durch seine kurzen schwarzen
Haare. Er stand fast regungslos da, wie ein Blinder, der die Sonne nicht sehen
konnte.
Schnaufend hielt sie inne.
"Ach, was mach ich nur mit dir, mein Liebster."
Beide starrten in die braunen Augen des anderen. Dann, eine wortlose Zeit
war vergangen, trocknete sie ihn fertig ab. An der Hand ergriffen zog sie
Mark in sein Zimmer, das ihrem genau gegenüberlag, und kleidete Mark
an.
Sie lag in der Wiese und genoss den Spätmorgen, wie er sich wärmer
werdend dem Mittag näherte. Laura nagte an einem Apfel, während
sie den feinen Dunst von Wolken betrachtete, der das tiefe Blau des Himmels,
wie ein weißes, durchschimmerndes Kopftuch kühlte.
Ein leichter Wind strich über sie und spielte an ihren Haaren, die ihr
immer wieder ins Gesicht geblasen wurden. Sie glättete die Haare und
legte den angenagten Apfel neben sich in die Wiese.