Sie ging zu dem Schrank und sah in den Spiegel der sich an den Außenseiten der Türen befand. "Laura, was wird nur aus dir werden?"
Sie Kämmte ihre braunen Haare. Ihre Haarspitzen waren genauso gesund und weich, wie das übrige Haar, das samtig über ihre Schulter fiel. Gleich einem Wasserfall, der über einen Felsen stürzt, um in den Sonnenstrahlen wie ein prächtiger Schatz zu schimmern. Ihre Augen blinzelten, weil sie dachte eine Falte unter ihren Augen entdeckt zu haben.
Sie trat näher und fuhr über ihr Gesicht, um jede Stelle zu betasten.
Es war nicht hell genug. Sie zog den blauen, bis zum Fußboden reichenden, Vorhang zurück.
Das Licht flutete herein, dass sie geblendet die Augen schloss.
An die Helligkeit gewöhnt trat sie wieder vor den Spiegel. Jetzt sah sie alles, und war damit zufrieden. Nur ein bisschen blass war sie, wie Laura feststellte, weshalb sie gleich beschloss, heute den ganzen Tag im Freien zu bleiben.
"Ich nehme meinen Pinsel, mein ..."
Sie streichelte über ihre Brust.
"Genug um Mark zu gefallen, meine Laura!"
Sie nickte sich zu. Sie hatte große Brüste, als hätte sie damit drei Kinder zu ernähren. Die nackte Frau presste ihren Po an den Spiegel. "Laura! Kindchen!", sprach sie, während sie sich über die Schulter sah, "der könnte strammer sein."
Sie zwickte sich in die linke Pobacke.
"Ich sollte mehr schwimmen und weniger zeichnen!"
Sie beugte sich nach vorne und erreichte mit ihren Handflächen, bei gestreckten Beinen den Boden. Tastend streichelte sie ihre Beine empor, die wie zwei Säulen auf einer Terrasse, den schönen Ausblick auf den Garten, freigaben. Zufrieden mit ihrem unverhülltem Körper, küsste sie das Spiegelbild.
"Du wirst einen strammeren Po bekommen."
Sie zwinkerte in den Spiegel und schlüpfte in einen zu Morgenmantel.

 

Teil 3