Der Wald öffnete seine grünen Pforten gleich hinter
dem kleinen Fischerdorf. Der See war riesengroß; ein Meer für Kinderaugen.
Wenn es stürmte, türmten sich die Wellen so hoch auf, dass diese
bis zu der gepflasterten Straße hoch spritzten.
An der Seeseite war die Dorfstraße durch aufgehäufte Felsbrocken
geschützt, die den See davon abhielten, mit seiner gierigen Zunge die
Straße zu unterhöhlen.
Sie blinzelte genießerisch und seufzte leise.
"Hab ich da nicht gerade etwas gehört!" Er drehte seinen Kopf
zu ihren und küsste sie auf die Stirn.
"Nein, du musst dich da getäuscht haben." sie gähnte laut.
"Lügnerin!" flüsterte er in ihr Ohr und biss sie in den
Hals.
"Aua. Willst du mich foltern!"
"Ja, bis du gestehst!" Er rutschte ihren Körper mit Küssen
übersäenden hinab.
"Mmm. Wie ich es liebe, wenn du mein Füße massierst!"
"Gestehe!" Seine zärtlichen Hände stoppten.
"Nein, bitte nicht." flehte sie.
"Gestehst du?" Er strich ihr um den Bauchnabel, während er
in ihre braunen Augen blickte, die ihn unergründlich wie ein tiefes Erdloch
forderten, sich hinein zu stürzen.
"Mir wäre auch lieber, wenn wir zusammen bleiben könnten."
"Ach, nein! Wirklich!" Er zuckte die Schultern, als hätte sie
ihn gefragt, wie übermorgen das Wetter werden würde. Seine Hände
begannen wieder ihre bloßen Füße zu berühren. Sie kicherte.
"Fester, du kitzelst mich."
"Ist es dir unangenehm?"
"Nicht so sehr wie die nächste Woche." Sie wurde wieder ernst.
Er stand auf und verließ das Zimmer.