Es klingelte an der Türe. Er schaltete den Cd- Spieler leise und öffnete.
"Tut mir leid ich habe meinen Schlüssel vergessen!"
"Kein Problem. Komm rein."
"Hast du Hunger? Wollen wir was essen gehen?"
"Nein eigentlich nicht. Ich war vorhin. Aber ich begleite dich gerne."
Sie legte ihren Mantel ab und öffnete ein Fenster. Die Frau ließ sich auf den Sessel fallen, in dem André vorhin Musik gehört hatte.
"Komm her zu mir. Gib mir einen Kuss!" befahl sie ihm.
"Nichts leichter als das mein Papagei!"
André küsste sie während er sich auf der Lehne abstützend nach vorne beugte. Er setzte sich vor ihr auf den Boden. Sie streckte beide Hände nach ihm aus.
"Mehr nicht aufhören, ich hatte heute einen anstrengenden Tag in der Bücherei. Wir hatten so viele neue Bücher. Weck mich auf und erzähl mir was du heute gemacht hast."
André griff nach ihrer Hand, zog sie aus dem Sessel auf den Boden und begann sie wieder zu küssen.
"Gut so?" fragte er während er auf ihre Nase tippte
"Ja wundersam. Mein Brummbär."
"Ich war heute in der Stadt mit einer netten Begleitung, die mir anfänglich vortäuschte nicht von hier zu sein, aber nachdem ich etwas nachbohrte gab sie zu von hier zu sein. War eine recht hübsche Frau, mit interessanten
Angewohnheiten."
"Sie schmeckt so wie ich?"
"Keine Ahnung ich habe sie nicht probiert. Und ich glaube auch nicht, dass irgendetwas besser auf der Welt schmeckt
als meine Chris."
Sie begannen wieder zu schmusen.
"Hast du nicht ein klitzekleines Bedürfnis gehabt sie zu küssen, ihre Zunge zu spüren, sie zu berühren zu streicheln..."
"Hör auf du machst mich noch ganz wirr im Kopf. Ich will dich und sonst keine! Aus Punkt."
"Wie nah seit ihr euch gekommen? Mein schöner Mann!" Christiane strich André über die Haare.
"Ja das war so eine Sache. Sie hat mich gleich bei der Hand genommen und aus der S1 geschleift, wie eine Mami. Hinterher hing sie dann an meiner Schulter, weil wir uns geeinigt hatten, dass ihr Schuhwerk zum Freihändiglaufen nicht geschaffen war." berichtete er
"Sonst nichts?" bohrte sie neugierig nach
In dem Moment klingelte das Telefon.


Teil 10